Quartz sync: Apr 7, 2024, 9:46 AM

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2024-04-07 09:46:59 +02:00
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commit 3db4a53fd3
18 changed files with 184 additions and 12 deletions
@@ -17,6 +17,7 @@ Für mehr Details siehe [[Axialgleichung]] und evtl. [[Radialgleichung]]
2. [[Notizen_2023-09-19_Altprotokoll_Wolf]]
3. [[Notizen_2023-09-14_Altprotokoll_Wolf]]
4. [[Notizen_2019-04-18_Altprotokoll_Wolf]]
5. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Folder tags:*
@@ -26,6 +26,7 @@ Neutrinoloser Beta-Zerfall im Doppel-Beta-Zerfall postuliert. Kein Nachweis bish
6. [[Notizen_2023-11-10_Altprotokoll_Wolf]]
7. [[Notizen_2023-10-30_Altprotokoll_Wolf]]
8. [[Notizen_2022-09-08_Altprotokoll_Wolf]]
9. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Siehe auch [[Frage Zerfall in schwerere Teilchen]]*
@@ -20,6 +20,7 @@
2. [[Notizen_2023-09-14_Altprotokoll_Wolf]]
3. [[Notizen_2022-10-19_Altprotokoll_Wolf]]
4. [[Notizen_2019-12-19_Altprotokoll_Wolf]]
5. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Folder tags:*
@@ -17,6 +17,7 @@
5. [[Notizen_2018-06-08_Altprotokoll_Wolf]]
6. [[Notizen_2023-12-18_Altprotokoll_Wolf]]
7. [[Notizen_2022-09-08_Altprotokoll_Wolf]]
8. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
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@@ -18,6 +18,7 @@ Für den *L-Einfang* Diskussion über Aufenthaltswahrscheinlichkeit am Kernmitte
1. [[Notizen_2023-02-09_Altprotokoll_Wolf]]
2. [[Notizen_2023-06-06_Altprotokoll_Wolf]]
3. [[Notizen_2022-10-19_Altprotokoll_Wolf]]
4. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Folder tags:*
@@ -28,6 +28,7 @@ Beim Photoeffekt werden wird monochromatisches Licht auf einen Festkörper gesch
10. [[Notizen_2019-12-19_Altprotokoll_Wolf]]
11. [[Notizen_2018-06-08_Altprotokoll_Wolf]]
12. [[Notizen_2022-11-07_Altprotokoll_Wolf]]
13. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Folder tags:*
@@ -20,8 +20,9 @@
5. [[Notizen_2022-09-08_Altprotokoll_Wolf]]
6. [[Notizen_2019-04-18_Altprotokoll_Wolf]]
7. [[Notizen_2023-12-21_Altprotokoll_Wolf]]
8. [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf]]
*Folder tags:*
#folder-templates
#folder/Altprotokolle
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@@ -26,4 +26,4 @@ Ein möglicher Bindungspartner ist Wasserstoff bei der Bildung des gewinkelten W
*Folder tags:*
#folder-templates
#folder/Altprotokolle
@@ -0,0 +1,12 @@
---
grade: 1.3
---
#altprotokoll
*keine Datei vorhanden*
*Folder tags:*
#folder/Altprotokolle
@@ -0,0 +1,136 @@
---
grade: 1
---
**Eigenes Protokoll**
Wolf (W), Ich (I)
Alle Antworten sind gekürzt. Meist ausführlicher gesprochen aber Stichworte sollten zum Verständnis ausreichen.
W: Was sind die grundlegenden Dinge, welche die moderne von der klassischen Physik abgrenzen
I: Welle-Teilchen-Dualismus, diskrete Energien, probabilistische Betrachtung des Aufenthalts
W: Wo zeigt sich dies denn?
I: Franck-Hertz, Photoeffekt, Doppelspalt
W: Dann erkläre doch mal den Doppelspalt-Versuch.
I: Skizze gezeichnet mit einfallendem Licht, Gangunterschied, Interferenzbedingung
W: Und warum kommt es zur Interferenz beim Einzelspalt?
I: Skizze und Erklärung mit Interferenzbedingung
W: Wie sieht der Intensitätsverlauf auf dem Schirm aus?
I: sinx/x...
W: Aber wie hängt das jetzt mit unserer Spaltbreite zusammen? Die haben wir ja nirgends verwendet.
I: Naja Definition von x: Kleinwinkelnäherung, Verhältnis der Wellenlänge usw
W: Genau. Wie können wir den funktionalen Zusammenhang herleiten
I: (Erinnere mich noch grob an Ex vor vielen Jahren) Fouriertransformation?
W: Richtig. Aber welche Funktion wird transformiert?
I: Die Spaltfunktion. Rechtecksfunktion skizziert. Beginne zu überlegen und äußere meine Zweifel. In meinem Kopf passt das einfach nicht, dass da sinx/x rauskommen soll.
W: Lässt mich 10s weiter überlegen. Sie haben tatsächlich recht mit der Funktion. Das können Sie ja gerne sich heute Abend nochmals anschauen in Ruhe. Wir hatten ja vorhin einen Doppelspalt behandelt. Wie sieht das Interferenzbild in der Praxis aus?
I: Naja. Überlagerung von Einzelspalt und Doppelspalt mit sinx/x als Einhüllende.
W: Und wie verhalten sich die Minima zueinander.
I: Verhältnis zwischen Spaltbreite und -abstand.
W: Richtig. Wie hat dieses ganze Verhalten nun zur Begründung der modernen Physik beigetragen? Das ganze können wir ja durch eine Welleninterpretation des Lichts erklären.
I: Durch den Photoeffekt wussten wir, dass Licht irgendwie quantisiert sein muss.
W: Denken Sie einfacher.
I: ...
W: Müssen wir Licht verwenden?
I: Nein natürlich nicht. Elektronen bis Fullerene. All das sind klassische Teilchen aber Wellencharakter im Bereich der de-Broglie-Wellenlänge und somit Widerspruch
W: Richtig. Sie haben den Photoeffekt erwähnt erklären Sie diesen.
I: (Nichts neues: Skizze, beide Kennlinien, unterschiedliche Intensitäten in I-U-Diagramm, warum Begrenzung des maximalen Stroms bei umgekehrter Polung -> Raumladungsgesetz)
W: Sie haben als Achsenbeschriftung bei der Energie eV genannt. Wie ist die Umrechnung in Joule?
I: Elementarladung.
W: Und als Zahlenwert?
I: 1,6e-19
W: Richtig. Und weil Coulomb = A\*s und das Volt ist usw, geht das alles auf. Wenn man die Größe als physiker kennt ist man schonmal gut aufgestellt. Dann sollte man nur noch die Avogadro-Konstante wissen
I: 6e23
W: Richtig. Dann gehen wir doch über zum Franck-Hertz-Versuch. Was haben wir da beobachtet?
I: (Auch bereits bekannt: Quantisierung der Energieniveaus usw. Skizze vom Aufbau, Beobachtungen, Erklärung usw)
W: Alle kennen immer die Energie von 4.9 eV. Wahrscheinlich wissen sie auch den Übergang?
I: 6S->6P
W: Ja. Aber warum gibt es denn keine anderen Übergänge?
I: Elektronenenergie herabgesetzt nach Stoß; freie Weglänge zu gering für mehr Energie
W: Wie könnten wir trotzdem die höheren Anregungen erzielen?
I: Mehr Spannung
W: Und wie sonst?
I: Weniger Teilchenzahl durch weniger Temperatur
W: Wovon hängt die mittlere freie Weglänge noch ab? Teilchenzahl hatten wir bereits.
I: Wirkungsquerschnitt
W: Was bedeutet dieser?
I: Erklärung über Querschnittsfläche mit etwas Hilfe
W: Und was sind die Einheiten des Wirkungsquerschnitt?
I: (Stehe komplett auf dem Schlauch) Ich kann es mir herleiten weil multipliziert mit Luminosität kommen die Ereignisse pro Sekunde raus. Und Luminosität steigt mit sinkender Fläche des Strahls und Teilchen pro Sekunde blablabla. cm^2
W: Richtig. Wie kann man diesen Querschnitt theoretisch herleiten?
I: Über die zugehörigen Feynman-Diagramme
W: Und wie genau?
I: (Innerlich setzt die Verzweiflung ein) Repräsentieren ja immer ein Integral und Vertices sind Terme die proportional hinzugefügt werden.
W: Und sonst?
I: Wenn es mehrere Diagramme für den gleichen Prozess gibt müssen diese summiert werden.
W: Richtig. Und auf den kompletten Ausdruck kommt man indem man das Ergebnis summiert. Schreiben Sie mal auf: Sie haben zwei Amplituden A_1 und A_2. Was passiert nun?
I: A_1^2 + A_2^2 + 2A_1 A_2
W: Genau und das spannende ist nun wenn A_2 beispielsweise negativ ist. Dann kommt da was raus
I: - 2 A_1 A_2
W: Richtig. Die Gesamtamplitude wird verringert. Und wie interpretieren sie das?
I: Wir haben Interferenzen zwischen den beiden Zweigen.
W: Erzählt was gelten muss, dass es zur Interferenz kommt. Sie hatten ja Feynman Diagramme erwähnt. Zeichnen Sie doch das Diagramm für die e-e-Streuung.
I: Zeichne Diagramm mit vertikalem Photon
W: Können Sie das Photon auch ersetzen?
I: Ja klar. Durch ein Z.
W: Und warum geht kein Gluon?
I: Weil sie Leptonen sind und keine Farbladung tragen und Gluonen das nicht mögen.
W: Genau. Dann zeichnen Sie doch mal das Diagramm für die Neutrino-Elektron-Streuung
I: Zeichne Feynman mit horizontalem W und e + Antineutrino
W: Geht das auch noch anders? Ich will kein Antineutrino?
I: Ich kann auch ein Positron an einem Neutrino streuen.
W: Nein. Kleiner Tipp das machen viele falsch. Schauen Sie mal auf ihr Blatt.
I: Na klar ich kann auch das erste Diagramm nutzen, wir haben ja einen neutralen Strom.
W: Richtig. Wenn wir uns Elektronen in einem Collider anschauen. Ab welchem Stoßparameter kommt es zur Kollision?
I: Wir haben ein abstoßendes Coulomb-Potential weil beide negativ. Das müssen wir überwinden. (Mund ist schneller als der Kopf) Wenn wir ausreichend Energie haben um das Potential zu überwinden.
W: Das wird jetzt ne spannende Diskussion
I: Nein, stopp. Wir haben ne Divergenz im Potential. Unendliche Energie ist immer schwer :)
W: Richtig. Dann gehen wir doch mal zum Beta-Zerfall über. Wie sieht das Feynman-Diagramm aus?
I: Ich gehe mal von Beta-Minus aus. Zeichne Diagramm.
W: Richtig. Wo viele Studenten immer verzweifeln: Wie sieht die Impulsverteilung des Elektrons aus.
I: Durch das Neutrino haben wir folgenden Kurvenverlauf. Ende der Kurve durch Ruhemasse Neutrino. Was KATRIN macht.
W: Und wie würde es ohne Neutrino aussehen?
I: Delta-Funktion weil Energie-Impuls-Erhaltung und dann nur drei beteiligte Teilchen. Bei einem Zerfall immer die gleiche Energie und dann gleicher Impuls
W: Das Neutron könnte doch aber einen Impuls besitzen vor dem Zerfall
I: Inertialsystem in das Ruhesystem des Neutrons
W: Richtig. Wir haben ein ausgezeichnetes System. Das ist immer praktisch zu verwenden. Und mit der Erhaltung würde sonst
I: ... die Welt und Physik sich selbst zerstören
W: Könnte man so sagen. Lacht. Vorhin bei der Interferenz hatte ich kohärenz genannt. Was ist kohärentes Licht?
I: (Zeitliche und räumliche Kohärenz genannt und erklärt)
W: Ja. Phasengleichheit. Und wie nennt man kohärentes Licht noch?
I: Keine Idee: Kommt halt aus Lasern meistens und. Ähh
W: Laserlicht. Für den Doppelspalt ist sowas sehr praktisch. Aber das hatten wir bereits. Gehen wir zur Festkörperphysik. Wie können Sie damit Kristalluntersuchungen machen?
I: Bragg-Streuung. Skizze. Röntgenstrahlung weil Wellenlänge.
W: Und wie kommt man jetzt auf die Kristallstruktur?
I: Durch eine Fouriertransformation.
W: Ja durch eine mehrdimensionale Transformation. Oder wenn man faul ist in Mathe simuliert man sich einfach viele Gitter und macht es in die andere Richtung.
Beisitzer: Es geht auch noch anders.
W: Fragender Blick. Echt?
I: (halte mich raus. Ich hab keinen Plan. Die dürfen das gerne ohne mich ausdiskutieren :) )
B: Durch die Symmetrie des Interferenzbildes kann man rückschließen auf die Symmetrie des Gitters
W: Ja. Wenn man Erfahrung hat geht das bestimmt. Da kennen Sie (Besitzer) sich bestimmt besser aus. Egal machen wir weiter. In der Festkörperphysik sind Schwingungen ja wichtig. Was wissen sie dazu.
I: Phononen. Äquivalent zu Photonen mit diskreter Energie usw.
W: Und Dispersionsrelation. Was ist das und wie sieht sie aus?
I: Verlauf von Wellenzahl und Kreisfrequenz. Proportional zu |sin(ka/2)| bis zur Zonengrenze der Brioullin-Zone. Herleitung über lineare Kette.
W: Welche Annahmen treffen wir bei der linearen Kette?
I: Quadratisches Potential weil Minimum und Taylor.
W: Sonst?
I: Stammel irgendwas raus. Kein Plan mehr.
W: Joa. Aber wenn sie sich mal anschauen. Es gibt ja viele Atome in der Kette und das ist doof zu rechnen für das einzelne Atom.
I: Ja natürlich nur die nächsten Nachbarn.
W. Richtig. Machen wir weiter bei der Disperionsrelation. Welche Geschwindigkeiten gibt es da.
I: Phasen- und Gruppengeschwindigkeit mit Bedeutung und Definition
W: Und was gilt an den Randbereichen und in der Mitte
I: v_gr = 0; v_gr = v_ph
W: Und dann gibt es doch aber noch einen Ast oder?
I: Biatomare Basis und dann optischer Ast usw
W: Wie sehen denn die Schwingungen vom akustischen Ast aus? Transversal oder Longitudinal?
I: Longitudinal
W: Ja. Mir fallen jetzt langsam keine Fragen mehr ein. Sie merken schon ich stelle einfach nur noch zufällige Fragen. Ich hab auch eigentlich keine Lust mehr. Wenn Sie nichts dagegen haben, können Sie kurz einmal vor die Tür gehen. Aber nicht weglaufen.
(ca. 45 Minuten Prüfung)
W: Sie können wieder rein kommen. Eigentlich frage ich immer nach einer Selbsteinschätzung.
I: Joa. Vielleicht so im Bereich einer 1.3
W: Und warum kein 2.0
I: Ich glaub dafür war es zu gut
W: Und warum keine 1.0
I: (Weil man überheblich wirkt - Sag ich aber nicht und) weil es paar Unsicherheiten gab und ich nicht alles so wirklich wusste
W: Dann zeigen Sie uns doch kurz mal auf ihrem Aufschrieb wo das war. Dann ändern wir die Note nochmal :)
I: ähhhh.... ne... soooo schlimm wars bestimmt nicht :)
W: Denken wir auch. Sie haben sich gut geschlagen. Noch Tipp für Theo gegeben und von Theo Prüfern abgeraten.
@@ -5,4 +5,9 @@ aliases:
#class/Ex-IV #beschleuniger
Die **[[Synchrotron]]strahlung** bezeichnet die elektromagnetische Abstrahlung beschleunigter Ladungen, welche auf eine **Kreisbahn** gezwungen werden.
Die Abstrahlung erfolgt tangential.
Die Abstrahlung erfolgt tangential.
*Folder tags:*
#folder/Detektor-und-Beschleunigertechnologie #folder/Grundlagen
+6 -4
View File
@@ -1,12 +1,14 @@
#altprotokoll
- [x] Altprotokoll vom 2024-02-20: [[Notizen_2024-02-20_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
- [x] Altprotokoll vom 2023-12-21: [[Notizen_2023-12-21_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
- [x] Altprotokoll vom 2023-12-18: [[Notizen_2023-12-18_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
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- [x] Altprotokoll vom 2023-10-30: [[Notizen_2023-10-30_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
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@@ -15,7 +17,7 @@
- [x] Altprotokoll vom 2019-12-19: [[Notizen_2019-12-19_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
- [x] Altprotokoll vom 2019-04-18: [[Notizen_2019-04-18_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]] *quasi fertig*
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- [ ] Altprotokoll vom 2018-06-08: [[Notizen_2018-06-08_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
- [x] Altprotokoll vom 2018-06-08: [[Notizen_2018-06-08_Altprotokoll_Wolf|Link zum Protokoll]]
```dataview
TABLE length(file.inlinks)-1 AS NumQuestions, grade
@@ -3,7 +3,7 @@
1896 entdeckte *Henri Becquerel*, dass Uran mit einer unsichtbaren Strahlung Fotoplatten schwärzte. Heute ist die von Uran ermittierte Strahlung als $\alpha$-Strahlung bekannt. Ein Zerfall folgt dem Schema $$\ce{^{A}_ZA} \longrightarrow \ce{^{A-4}_{Z-2}B} + \underbrace{\ce{^4He^{2+}}}_{2 {\mathbf{p}^+}+ 2 {\mathbf{n}^0}}$$
Bemerkenswert ist des Weiteren, dass der Alpha-Zerfall nur möglich ist, da der Heliumkern aus dem Potentialtopf der Kernbindung heraustunnelt.
Bemerkenswert ist des Weiteren, dass der Alpha-Zerfall nur möglich ist, da der Heliumkern aus dem Potentialtopf der Kernbindung ([[Kernmodelle]]) heraustunnelt.
# Der Beta-Zerfall
@@ -40,7 +40,7 @@ Im folgenden wird die Kernfusion am Beispiel der Reaktion des Wasserstoffbrennen
# Die Kernspaltung
Die Kernspaltung wurde 1938 von *Otto Hahn* und *Strassmann* entdeckt. Dabei wird ein schwerer Kern in zwei leichtere Kerne gespalten. Dieser Prozess wird durch die Emission von Neutronen begleitet. Die Gesamtreaktion wird am Beispiel der Kernspaltung von $\ce{^235U}$ aufgezeigt. $$\ce{^235U} + {\mathbf{n}^0} \ce{^236U} \longrightarrow \ce{^93Pb} + \ce{^141Cs} + 2 {\mathbf{n}^0}+ \Delta E$$ Die frei werdenden Neutronen können dabei erneut von weiteren Uran-235-Kernen eingefangen werden, wodurch es zu einer Kettenreaktion kommt.
Die Kernspaltung wurde 1938 von *Otto Hahn* und *Strassmann* entdeckt. Dabei wird ein schwerer Kern in zwei leichtere Kerne gespalten. Dieser Prozess wird durch die Emission von Neutronen begleitet. Die Gesamtreaktion wird am Beispiel der Kernspaltung von $\ce{^235U}$ aufgezeigt. $$\ce{^235U} + {\mathbf{n}^{0} \to}\ce{^236U} \longrightarrow \ce{^93Pb} + \ce{^141Cs} + 2 {\mathbf{n}^0}+ \Delta E$$ Die frei werdenden Neutronen können dabei erneut von weiteren Uran-235-Kernen eingefangen werden, wodurch es zu einer Kettenreaktion kommt.
@@ -8,7 +8,7 @@ Bei Halbleitern liegt die [[Elektronengas#Fermi-Gas|Fermi-Energie]] zwischen dem
Elektronen aus dem Leitungsband können mit den Defektelektronen rekombinieren (Elektron-Loch-Rekombination). Dieser Übergang zwischen den beteiligten Niveaus kann unter Abgabe von elektromagnetischer Rekombinationsstrahlung ([[Photon]]) und/oder unter der Abgabe eines Impulses an das Kristallgitter ([[Phononen]]) erfolgen.
## Dotierung
Durch Einbringen von [[Kristallfehler]] in einen Halbleiterkristall können die elektrischen Eigenschaften stark beeinflusst werden. Durch ein Fremdatom entsteht zumeist ein diskretes Energieniveau in der Bandlücke, wodurch der Übergang erleichtert wird. Meistens reichen schon geringste Mengen an Fremdatome ($\mathcal{O}(10^{-7})$). Es wird unterschieden in *n-* (negativ) und *p-Dotierung* (positiv), je nachdem ob das Fremdatom ein Elektron mehr oder weniger einbringt.
Durch Einbringen von [[Kristallfehler]] in einen Halbleiterkristall können die elektrischen Eigenschaften stark beeinflusst werden. Durch ein Fremdatom entsteht zumeist ein **diskretes Energieniveau in der Bandlücke** (Lage abhängig von der Dotierung; nah an Valenz oder Leitungsband), wodurch der Übergang erleichtert wird. Meistens reichen schon geringste Mengen an Fremdatome ($\mathcal{O}(10^{-7})$). Es wird unterschieden in *n-* (negativ) und *p-Dotierung* (positiv), je nachdem ob das Fremdatom ein Elektron mehr oder weniger einbringt.
![[Dotierung.svg]]
*Folder tags:*
@@ -1,6 +1,6 @@
#class/Ex-IV #begriffsdefinition #QM
Analog zum Begriff bezeichnet der **Gesamtdrehimpuls** die Summe/Linearkombination meherer Drehimpulse. Generell muss bei der Summation die Linearkombination beachtet werden, weshalb eine einfache Summe nichts korrekt ist (Stichwort: *Clebsch-Gordon-Koeffizienten*).
Analog zum Begriff bezeichnet der **Gesamtdrehimpuls** die Summe/Linearkombination mehrerer Drehimpulse. Generell muss bei der Summation die Linearkombination beachtet werden, weshalb eine einfache Summe nichts korrekt ist (Stichwort: *Clebsch-Gordon-Koeffizienten*).
# Kernspin
Der Kernspin ist definiert als die Summe der Gesamtdrehimpulse der Kernbausteine ($A$)
@@ -6,6 +6,10 @@ Die Anordnung von [[Elektron]]en in Atomen folgt bestimmten Regeln, die ihre Ene
Bei der Bestimmung der Elektronenkonfiguration im Grundzustand eines Atoms können die *Hundschen* Regeln angewendet werden, speziell für leichte Elemente, wo die [[Feinstruktur#Spin-Bahn-Kopplung]] gering ist. Diese Regeln, formuliert von *Friedrich Hund*, dienen dazu, die Gesamtspin- und Bahndrehimpulswerte durch eine bestimmte Besetzung der Elektronenorbitale zu maximieren, wodurch die Coulomb-Abstoßung innerhalb des Atoms minimiert wird.
1. **Maximale Multiplizität (Regel 1)**: Innerhalb eines gegebenen Energieniveaus (z.B. eines bestimmten Orbitaltyps wie s, p, d) tendieren Elektronen dazu, ungepaarte Zustände mit parallelem Spin einzunehmen, um die Gesamtspinquantenzahl zu maximieren. Dies minimiert die elektrostatische Abstoßung zwischen den Elektronen, da ungepaarte Elektronen mit parallelem Spin aufgrund des [[Pauli-Prinzip]]s nicht dasselbe Orbital besetzen können.
2. **Maximale Gesamtspinquantenzahl (Regel 2)**: Wenn mehrere Elektronenkonfigurationen die gleiche Anzahl von ungepaarten Elektronen (und damit die gleiche Multiplizität) aufweisen, ist diejenige mit der höchsten Gesamtspinquantenzahl energetisch bevorzugt.
3. **Maximale Gesamtbahndrehimpulsquantenzahl (Regel 3)**: Für eine gegebene Multiplizität und Gesamtspinquantenzahl ist die Konfiguration mit der höchsten Gesamtbahndrehimpulsquantenzahl am energetisch günstigsten. Dies gilt allerdings nur unter der Bedingung, dass die Schale weniger als halb gefüllt ist. Ist die Schale mehr als halb gefüllt, gilt die Regel mit der geringsten Gesamtbahndrehimpulsquantenzahl.
## Anwendung auf das Eisenatom
Beim Eisenatom füllen 18 Elektronen die unteren Schalen vollständig auf, was die Konfiguration eines Argon-Atoms ergibt. Zusätzlich werden zwei Elektronen zur 4s-Schale hinzugefügt, und die verbleibenden sechs Elektronen besetzen den 3d-Zustand gemäß den Hundschen Regeln. Dies führt zu einer Konfiguration, bei der sowohl der Gesamtspin \(S\) als auch der Gesamtbahndrehimpuls \(L\) des Atoms optimiert werden, um die energetisch günstigste Struktur zu erreichen.
@@ -1,3 +1,4 @@
#class/Ex-IV #QM
Für die Warscheinlichkeitsdichte der Besetzung thermodynamischer Zustände gibt es unterschiedliche *Verteilungsfunktionen*.
@@ -1,3 +1,8 @@
#class/Ex-V-II #begriffsdefinition #SM
![[Feynman-Diagramme-Zusammenfassung.pdf]]
![[Feynman-Diagramme-Zusammenfassung.pdf]]
*Folder tags:*
#folder/Physikalische-Grundlagen #folder/Standard-Modell